Geschafft

Ein Bericht von der Abschlussfahrt der 10. Klasse der Jugendakademie, evangelisches Gymnasium.Nachdem alle Prüfungen geschafft waren, ging es am Montag, den 20.05.2019, gegen 12 Uhr für uns mit den angemieteten Kleinbussen in das Ostseebad Nienhagen, zwischen Kühlungsborn und Warnemünde, los.

Dort wollten wir bis Samstag unsere selbst organisierte Klassenfahrt verbringen. Entspannung pur war in dem großen und gut ausgestatteten Ferienhaus angesagt. Aktivitäten ließen wir uns von Tag zu Tag, je nach Wetterlage, vor Ort einfallen. Wir waren in allem unabhängig und konnten mal so richtig in den Tag hinein leben und uns von dem Stress der letzten Wochen mit Prüfungsvorbereitungscamp, zentralen Abschlussprüfungen und Einführung in die Qualifikationsphase des Gymnasiums erholen.

Unser Klassenlehrer und Frau Kaiser haben uns gut in den Autos der Fa. Lukat aus Bernau nach Nienhagen chauffiert. Die Fahrt ging unter anderem durch einen Mauttunnel unter der Warnow durch. Nachdem wir unser Ferienhaus und die Umgebung erkundet hatten, sind einige mit einer langen Einkaufliste in den nahegelegenen Supermarkt einkaufen gefahren. An vieles musste gedacht werden. Wir wollten mit wenig Aufwand Getränke, Essen, Naschereien und alles, was man sonst noch so braucht, wenn man sich selbst versorgen muss, haben. Das erste selbst gemachte Abendbrot, natürlich ein großer Topf Spagetti mit Sauce, war super gelungen und hat uns allen geschmeckt.

Ferienhaus

Nach einem tollen Frühstück, aber nicht so schönem Wetter verbrachten wir den nächsten Tag bei Freizeitspielen, Filme schauen und ausgedehnten Strandspaziergängen an der Ostsee. Zum Baden lud die Ostsee noch nicht ein. Am zweiten Tag ging es zum Abendbrot in die Pizzeria „Kliff 17“ der Ferienhaussiedlung. So brauchten wir an diesem Abend nicht selbst kochen.

Am Mittwoch ging es dann zu Karl’s Erlebnisdorf nach Rövershagen bei Rostock. Durch das nicht so gute Wetter und die Schulzeit in „MeckPom“ war der Hof nicht großartig besucht. Wir haben uns ein Tagesticket gekauft und konnten alle Attraktionen der Erlebniswelt so oft besuchen, wie wir wollten. Eiswelt, Melker-Turm, Fliegender Kuhstall, Raupenbahn, Erlebnis-Aquarium, Traktorbahn, Kletterparcours, Kaffeekannenausstellung mit 55269 Kannen (aktueller Weltrekord) und Eintrag 2009 im Guinnessbuch der Rekorde, Rüben-Rutsche, Schaumanufakturen und anderes waren die Attraktionen mit hohem Spaßfaktor. Natürlich haben wir auch das frischgemachte Erdbeereis und die schmackhaften Erdbeeren probiert sowie die vielen Souvenirs im Bauernmarkt angesehen bzw. hier und da auch ein Mitbringsel gekauft. Vermarktung wird bei Karl ganz groß geschrieben. Ein toller Sonnenuntergang über der Ostsee, der natürlich im Bild von mir festgehalten wurde, hatte den Tag schnell vergehen lassen. Spät ins Bett und lange ausschlaffen, das wollten wir mal so richtig auskosten. Einfach in den Tag hineinleben, das war das Programm.

Eiswelt Frau Kaiser Melkerturm
Raupenbahn Amely und Herr Giese

Der Donnerstag führte uns in den Rostocker Zoo. Er soll laut Werbung der beste Zoo Europas mit historischer Parklandschaft sein. Darwineum mit den Menschenaffen und Polarium mit den Eisbären waren die Attraktionen. Im Darwineum lohnt es sich auch mal eine Projektfahrt im Rahmen des Unterrichts zu machen, um sich mit unserer Entwicklungsgeschichte auf der Erde von der Entstehung der Erde bis hin zur Menschwerdung des Affen anschaulich zu beschäftigen.

Polarium mit Luisa und Laura evo

Viele Tiere haben wir im Zoo gesehen und dieses und jenes Tier auch gestreichelt. Es lohnte sich tatsächlich dem Rostocker Zoo einen Besuch abzustatten. Das Faultier Erwin über unseren Köpfen im Darwineum bewegte sich mit „affenartiger“ Geschwindigkeit hängend an Seilen zu seinem Fressnapf, welches von seinem Pfleger gerade aufgefüttert wurde. Man glaubt es läuft ein Film in Zeitlupe ab.

Aquarium

Für einen Stadtbummel in Rostock hatten wir an diesem Tag keine Lust mehr und haben ihn auf den Freitag verschoben. Am Abend war Oskar, unser Grillmeister, in seinem Element. Auf dem Grillplatz im Feriendorf ließen wir diesen schönen Tag ausklingen.

Grillplatz

Am Freitag ging es also in die Rostocker Innenstadt. In der Hauptsache war Schoppen in der Kröpeliner, der Einkaufsstraße mit dem Kröpeliner Tor, dem Universitätsplatz und dem Neuen Mark auf dem das historische Rostocker Rathaus steht, angesagt. Rostock wird auch die Stadt der 7 Türme genannt. Und so fanden sich die symbolisierten 7 Türme an der Dachfassade des Rathauses wieder. Die Rückfahrt führte uns über Warnemünde, den Hafen, am Passagierkai vorbei mit AIDA und co., sowie auf die Warnemünder Strandpromenade mit dem alten Leuchtturm und dem Hotel Neptun. Viel Lust zum Laufen hatten wir eigentlich nicht mehr. Das Wetter, die Sonne war schon am Donnerstag wieder herausgekommen, entschädigte aber alle.

Nach dem Abendbrot, wieder auf dem Grillplatz mit Resteessen, hatten wir noch Lust auf Strand und Meer. Einige tapfere Mädchen und Jungs haben sich noch in die Fluten gestürzt und sich Abkühlung im wahrsten Sinne des Wortes bei 12° Wassertemperatur verschafft. Einfach nur schön.

Am Samstag war frühes Aufstehen angesagt. Für einige ein großes Problem, für andere eher weniger. Diesmal gab es schon um 8 Uhr Frühstück, denn danach musste das Haus geräumt werden. Jeder hat geholfen, entweder Müll wegzubringen, das Geschirr abzuwaschen oder das Haus aufzuräumen und zu fegen. Die Endreinigung haben wir uns etwas kosten lassen. Somit waren wir pünktlich um 10 Uhr fertig und konnten das Haus an die Verwaltung übergeben. Es ging mit den beiden Ford-Kleinbussen wieder in Richtung Heimat, wo wir gegen 14 Uhr ankamen. Die Eltern haben uns abgeholt. Jeder hatte sich nun schon auf einen entspannenden Sonntag gefreut, bevor am Montag die Schule wieder losging.

Sonnenuntergang am Meer

Insgesamt war es eine schöne Klassenfahrt zum Abschluss, denn wir konnten unser Motto „Geschafft“ voll verwirklichen. Nicht andere haben die Fahrt für uns organisiert, sondern wir waren die Macher von A - Z, was auch mal ganz schön ist und seinen Reiz hat. Eine gute Vorplanung macht es erträglich und zeigte, wir bekommen das alleine hin. Wir bedanken uns dafür auch bei den beiden Kraftfahrern.

Im Namen der Klasse verfasste diesen Artikel Leony, Klasse 10 der Jugendakademie.



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